Tagein, tagaus wird von Nachhaltigkeit gesprochen, und das auf den unterschiedlichsten Ebenen. Egal, ob es um die Klimadiskussion in Politik oder Kultur geht, das für die westliche Wirtschaft bedeutsame Wachstum des Marktsegments für Bio, regionale, lokale etc. Produkte oder nachhaltige Kapitalanlagen. Nachhaltigkeit erfasst all diese Bereiche und macht auch längst vor dem Tourismus nicht Halt.

Vermehrt stellt sich die Frage: Sollen freizeittouristische Betriebe auf Nachhaltigkeit Wert legen und sich ökologisch weiterentwickeln? Die Antwort lautet definitiv: Ja, denn Nachhaltigkeit ist längst kein Trend mehr. Sozialforscher bestätigen, dass wir uns derzeit in einer Phase des Übergangs befinden. Alte Werte werden dabei abgelöst und neue gewinnen an Bedeutung. Nachhaltigkeit ist einer der Werte, der unsere Gesellschaft aktuell auf vielen Ebenen bewegt.

Nachhaltigkeit ist sozusagen ein MUSS, ein unabdingbarer Grundsatz in unserem Handeln, egal ob es die Gesellschaft, die Umwelt oder die Wirtschaft betrifft. Deshalb muss auch Nachhaltigkeit zukünftig verstärkt zu den Grundpfeilern einer guten Unternehmens- bzw. Betriebsführung gehören.

Doch dabei dürfen wir nicht nur die visionäre Must-Have Seite der Nachhaltigkeit im Tourismus betrachten, sondern auch durchaus die kritischen Aspekte.

Gästen ist es immer wichtiger, wie nachhaltig, regional und saisonal Betriebe ihre Speisekarte und ihr Getränkesortiment gestalten, ob lokale und regionale Lieferanten durch die Auswahl an Produkten unterstützt werden, wie sie den Umgang mit ihren Mitarbeitern pflegen etc. Doch inwiefern sind Gäste selbst bereit, während ihres Urlaubs einen Beitrag zur Nachhaltigkeit zu leisten? Wir können uns hierbei selbst an der Nase nehmen und uns fragen: werfen wir jeden Tag das einmal verwendete Handtuch auf den Boden, um es ausgetauscht zu bekommen? Brauchen wir bei einem längeren Aufenthalt wirklich alle 2–3 Tage ein frisch überzogenes Bett? ...

Betriebe müssen sich die Frage stellen, welche Maßnahmen sie setzen können, um Gästen Anreize zu geben, auch im Urlaub aktiv auf die Umwelt zu achten und ressourcenschonend zu handeln. Sei es eine ausgewählte Speise- und Getränkeauswahl mit ausschließlich heimischen und hochwertigen Produkten, der Verzicht auf Cola, Fanta und Sprite – ersetzt durch hausgemachte Sirupe und Limonaden, das Ersetzen von Plastik-Strohhalmen durch z. B. wiederverwendbare Glasstrohhalme etc.

Abschließend kann festgehalten werden, dass es für Betriebe Wege und Lösungen zu finden gilt, um der Generationen-Verantwortung gerecht zu werden und dabei ein wirtschaftlich erfolgreiches, jedoch auch nachhaltiges Unternehmen zu schaffen.

Kontaktieren Sie uns und wir unterstützen Sie und Ihren Betrieb gerne bei diesen Fragestellungen bzw. bei Ihren persönlichen Nachhaltigkeits-Steps in den einzelnen Bereichen Ihres Betriebs.

- von Matthias Gillhofer, MSc


Bildquelle: Pixabay

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